Am 28. September 2011 haben der Verein Ruhrmobil-E und die Stadtwerke Bochum zu einer Abendveranstaltung eingeladen, um über Nahverkehrsvisionen zu berichten.
Ruhrmobil-E ist ein Netzwerk für elektrische Mobilität Bochum. Der Verein ist eines der größten kommunalen Netzwerke zur Förderung von Elektromobilität in Deutschland.
In seinem Vortrag “Nahverkehr 2.0″ präsentiert Ernesto Ruge die Idee, wie in Zukunft der öffentliche Nahverkehr vermehrt in unseren Alltag integriert werden kann. Ernesto studiert Physik an der TU Dortmund und arbeitet bei ruhrmobil-E am Internetauftritt aktiv mit.
Am 14.ten September 2011 legte die Flotte von 20 E-Fahrzeugen in Troisdorf, angeführt von Louis Palmer, einen Ladestop vor einer eindrucksvollen PV-Anlage ein.
Dank des sonnigen Wetters war garantiert, dass die Fahrzeuge mit “grünem Strom” ihre Reise nach ca. 4 Stunden fortsetzen konnten. Die nächste Etappe betrug wiederum über 100 Kilometer.
Interessierte Besucher und Elektromobilisten nutzten die Gelegenheit bei spätsommerlichem Wetter, um Neuigkeiten auszutauschen.
Im zweiten Teil erfahrt ihr von Frank Loacker das Neuste über den Zerotracer, welcher im letzten Jahr das Zero Race überzeugend gewonnen hat. Diese Ausführung dauert ca. 5 Minuten und ist ein Update zur SunPod Episode 10-2, in welcher Frank die Grundidee des Zerotracers erläutert.
Wolfgang Möscheid von der Firma Twike nimmt mit dem neuen TW4XP an der WAVE teil. Dieses Fahrzeug hat die Punktewertung in diesem Jahr gewonnen. Wolfgang ist an der Weiterentwicklung des TWIKES beteiligt, seitdem es in Deutschland hergestellt wird.
Wolfgangs Enthusiasmus bei seinem Bericht über das neue TW4XP ist einfach ansteckend. Deshalb unbedingt Episode 039-4 (Wolfgang Möscheid) hören (ca. 10 Minuten)
Julianna Priskin, Freundin von Louis Palmer, präsentiert im Teil 5 ihre Idee, wie Sie dazu beitragen möchte, dass regenerative Energien mehr in den Fokus von Urlaubern rücken. Episode 39-5 (Julianna Priskin) hören (ca. 4 Minuten)
Auf seiner Tour “WAVE” von Paris nach Prag hat Louis Palmer mit seiner Gruppe von 20 Fahrzeugen einen Ladestop in Troisdorf eingelegt. Diese Gelegenheit habe ich mit nicht entgehen lassen, um einige Interviews über den neusten Stand der Entwicklungen von Elektroautos und den aktuellen Stand zum Zerotracer-Projekt zu erfragen.
Auch Interviews zu Themen, welche nicht unmittelbar mit Elektrofahrzeugen zu tun haben, habe ich mitgebracht. Hierbei geht es um die Idee, im Hotelbetrieb regenerative Energien stärker als Werbeargument für Gäste zu verwenden und um das Kurzportrait eines Ökoinstituts.
Aber mehr sei noch nicht verraten. Die Beiträge müssen erst noch aufbereitet werden und werden dann sowohl hier eingestellt, als auch in unserem PodCast veröffentlicht.
Im Rahmen des Cityfestes 2011 am 10./11.ten September informierte die Stadt Willich über den geplanten Alleenweg, welcher zukünftig die E-Fahrrad-Autobahn durchs Stadtgebiet werden soll. Für die Kinder gab es Spiele rund ums Thema der Mobilität, während Jugendliche sich am Videostand durch den virtuellen Video-Alleenweg strampeln konnten.
Die Straße der E-Mobilität wurde mit Elektrofahrzeugen aus der Region bestückt. Die Fahrzeuge wirkten allein durch ihr Design, wobei der Saxo im Hintergrund nicht von allen auf Anhieb als Elektrofahrzeug identifiziert wurde. Der hohe Anschaffungspreis ist für viele eine Hemmschwelle, wohingegen die niedrigen laufenden Kosten ungläubig begutachtet werden. Wer kann sich schon vorstellen, für 1,20 Euro 100 Kilometer fahren zu können? Dafür kriegt man ja noch nicht mal einen Liter Sprit.
Michael hat mich am Samstag unterstützt und das Themengebiet erweitert, indem er Interessenten PeakOil erklärt hat und welche Auswirkungen dies auf unser tägliches Leben haben wird. Auch die grundsätzliche Funktionsweise von Solarkochern hat Michael vorgestellt, hier mit Hilfe eines DIN A4 Blattes.
Das Highlight für E-Fahrer ist leider im Regen ein wenig untergegangen. Für die Einweihung der RWE-E-Tankstelle in Willich kam sowohl unser Bürgermeister Joseph Heyes, der STW-Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Dr. Siegfried Kirsch, Vertriebsleiter Mario Sagner als auch der Geschäftsführer der Stadtwerke Willich Albert Lopez.
Aktuell ist dieser Ladehalt leider nur zu nutzen, wenn man ein RWE-Abo für 19 Euro im Monat hat. Der Strom fließt nur einphasig mit maximal 20 A. Ob so etwas genutzt wird, wenn die Ladezeit auf eine Stunde vor dem Einkaufszentrum begrenzt ist?
Wie so oft in Willich verstand man es hier, Tradition und Fortschritt miteinander zu vereinen.
Valentin Thurn hat für seinen Film “Taste the Waste” ermittelt, daß wir jählich 20 Millionen Tonnen Essen nicht konsumieren. Bei so einer Zahl fehlt mir immer ein wenig die Vorstellung.
Wenn man diese Menge in LKWs mit Anhängern packen würde, kommt man auf eine Gesamtlänge von 9375 Kilometern. Wenn dieser Konvoi mit 6 km/h fährt und den Sicherheitsabstand einhält, belegt er die Länge aller deutschen Autobahnen.
Der Regiseur Valentin Thurn erläutert in dieser Episode die Entstehungsgründe für diesen Film, wirtschaftliche Überlegungen des Zwischenhandels und erste Reaktionen auf seine Recherchen. Neben praktischen Tipps, wie jeder selbst eine Veränderung herbei führen kann, erfahrt ihr die neuesten Entwicklungen bzgl. “Community supported Agriculture” (CSV).
Der Film läuft ab dem 8. September in zahlreichen Kinos deutschlandweit an.
Herr Printzen, Verkehrsplaner der Stadt Willich, erläutert wie die Stadt
Willich aktuell die Entwicklung bei E-Fahrzeugen einschätzt, welche
eigenen Aktivitäten bereits jetzt geplant werden und berichtet über die
neusten Projekte, um die notwendige Infrastruktur für Elektrofahrzeuge
durch die Stadt zur Verfügung zu stellen.
Die Präsentation der Stadt Willich am 10./11.ten September 2011 von alternativen
Mobilitätsmöglichkeiten im Rahmen des Cityfestes ist die Fortsetzung der
Aktion “Woche der Mobilität”, über welche wir bereits letztes Jahr auf
SunPod berichtet haben.
Hierbei wird ein durchschnittliche Schadenssumme von 5,8 Billionen Euro in Deutschland ermittelt (s. Seite 92). Bei dieser Größenordnung wird ersichtlich, daß die Rücklagen eines einzelnen Konzerns damit nicht ausreichend sind.
Die Studie kommt zum Resultat, daß ein internationales Schadensereignis aller 100 Jahre einen Aufschlag zwischen 0,139 und 2,36 Euro je kWh bedeutet.
Zwischen Tschernobyl und Fukushima liegen jedoch “nur” 25 Jahre. …
Um den Anreiz zum umweltfreundlichen Fahrrad fahren zu erhöhen, wurden in den letzten Jahren Radstationen in größeren Städten eingerichtet. Hinter dem Düsseldorfer Hauptbahnhof befindet sich seit September 2009 eine Radstation, welche Unterstellmöglichkeiten für 500 Fahrräder bietet.
Im Gespräch mit Herrn Raffaele Mancuso-Berger, dem Leiter der Radstation, erfahrt ihr Hintergrundinformationen über die Zukunftswerkstatt Düsseldorf, der städtischen Tochtergesellschaft für Arbeitsmarktdienstleistungen, die diese Station betreibt. Herr Mancuso-Berger erläutet den Gedanken der Radstation und beschreibt Leistungen und Angebote.
In der dieser Episode präsentiere ich Euch ein Interview mit Herrn Klinkenberg, Betriebsleiter “Eigenbetrieb Objekt- und Wohnungsbau” der Stadt Willich, über den European Energy Award.
Herr Klinkenberg schildert, worum es bei diesem Programm der EU-Kommission geht, erläutert welchen konkreten Nutzen sowohl die Stadtverwaltung als auch der Bürger davon hat und berichtet von Projekten, welche bereits umgesetzt wurden oder noch in der Planung sind.