SunPod

Der sonnige PodCast: Solarkocher und Elektrofahrzeuge

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Play Episode 054 hören (ca. 23 Minuten)

Herrn Gellißen nimmt bei der Stadt Willich seit Juli 2011 die Position des Klimamanagers ein.

Erfahrt, was ein Klimamanager macht, erfolgreich umgesetzte Maßnahmen in den letzten 6 Monaten und welche Stellschrauben es für eine Stadt gibt, um ihre Bürger zu motivieren CO2 einzusparen.

Besonders interessant finde ich die Vorbildfunktion von NRW, wo aktuell die höchste Dichte an Klimamanagern in Deutschland beschäftigt werden. Das Interesse von benachbarten Gemeinden zeigt, daß wirtschaftliche Interessen und Umweltschutz Hand-in-Hand gehen.

Links:
Internetauftritt der Stadt Willich
Bürger Solar Willich eG
Energieberatung der Verbraucherzentrale
Energiezentrum Geothermie Willich
Funktionsweise Luft-Luft-Wärmetauscher

Play Episode 053 hören (ca. 39 Minuten)

Jens Helbig stellt in den kommenden 38 Minuten seine Idee vor, Bürgerheizungen, nach dem Vorbild von PV-Anlagen, in die Hände vieler Klein-Investoren zu geben.

Erfahrt technische Details über die optimale Verbrennungstemperatur einer Hackschnitzelheizung, Ursachen für Qualitätsunterschiede beim Brennmaterial und Überlegungen, welche man bei der Beschaffung dessen berücksichtigen sollte.

Der regionale Gedanke wird von Jens auf allen Ebenen stark befürwortet. Er kann sich gut vorstellen daß Wärmelieferkontrakting für öffentliche Gebäude nach dem Vorbild von PV-Anlagen, welche von Bürger-GbRs finanziert werden, zukünftig in Kommunen möglich ist.

Jens hat sehr genaue Vorstellung, welche Voraussetzungen die Gebäude erfüllen müssen, um eine konstante Rendite erzielen zu können. Er schildert reale Probleme bei der Objekt-Findung, erklärt den Vorteil für Kommunen sich auf eine solche Konstillation einzulassen und beschreibt Lösungenansätze, um die Anlagen stets optimal zu fahren.

Wir haben uns entschlossen Jens email-Adresse hier nicht zu veröffentlichen, damit er nicht von SPAM erschlagen wird. Wer Rückfragen hat, kann gerne die Authoren von SunPod kontaktieren und um Kontaktdaten bitten. Gerne werden wir im Einzelfall weiterhelfen.

Am 14.ten September 2011 legte die Flotte von 20 E-Fahrzeugen in Troisdorf, angeführt von Louis Palmer, einen Ladestop vor einer eindrucksvollen PV-Anlage ein.

Dank des sonnigen Wetters war garantiert, dass die Fahrzeuge mit “grünem Strom” ihre Reise nach ca. 4 Stunden fortsetzen konnten. Die nächste Etappe betrug wiederum über 100 Kilometer.

Interessierte Besucher und Elektromobilisten nutzten die Gelegenheit bei spätsommerlichem Wetter, um Neuigkeiten auszutauschen.

Die Play Ansprache, welche Louis in Troisdorf gehalten hat (Episode 039-1) , habe ich für Euch aufgenommen. (ca. 10 Minuten)

Später stellte Louis seine Weltreise mit dem Solar-Taxi um die Welt vor und präsentierte hierbei überraschende Fakten über Elektroautos.

Links:

  • Louis Palmer
  • WAVE 2011
  •  

    Im zweiten Teil erfahrt ihr von Frank Loacker das Neuste über den Zerotracer, welcher im letzten Jahr das Zero Race überzeugend gewonnen hat. Diese Ausführung dauert ca. 5 Minuten und ist ein Update zur SunPod Episode 10-2, in welcher Frank die Grundidee des Zerotracers erläutert.

    Play Episode 039-2 (Frank Loacker) hören (ca. 5 Minuten)

    Link:

  • Zerotracer
  •  

    Mario Vögli erläutert im dritten Teil die Aktivitäten des Ökoinstituts Langenbruck und wieso dieses Institut mit dem Smile an der WAVE teilnimmt.

    Play Episode 039-3 (Mario Vögli) hören (ca. 4 Minuten)

    Link:

  • Ökozentrum Langenbruck
  •  

    Wolfgang Möscheid von der Firma Twike nimmt mit dem neuen TW4XP an der WAVE teil. Dieses Fahrzeug hat die Punktewertung in diesem Jahr gewonnen. Wolfgang ist an der Weiterentwicklung des TWIKES beteiligt, seitdem es in Deutschland hergestellt wird.
    Wolfgangs Enthusiasmus bei seinem Bericht über das neue TW4XP ist einfach ansteckend. Deshalb unbedingt Play Episode 039-4 (Wolfgang Möscheid) hören (ca. 10 Minuten)

    Links:

  • Twike
  • Hintergrundinfos zu Wolfgang
  •  

    Julianna Priskin, Freundin von Louis Palmer, präsentiert im Teil 5 ihre Idee, wie Sie dazu beitragen möchte, dass regenerative Energien mehr in den Fokus von Urlaubern rücken.
    Play Episode 39-5 (Julianna Priskin) hören (ca. 4 Minuten)

    Link:

  • Global Solar Hotel Network
  • Im Rahmen des Cityfestes 2011 am 10./11.ten September informierte die Stadt Willich über den geplanten Alleenweg, welcher zukünftig die E-Fahrrad-Autobahn durchs Stadtgebiet werden soll. Für die Kinder gab es Spiele rund ums Thema der Mobilität, während Jugendliche sich am Videostand durch den virtuellen Video-Alleenweg strampeln konnten.

    Die Straße der E-Mobilität wurde mit Elektrofahrzeugen aus der Region bestückt. Die Fahrzeuge wirkten allein durch ihr Design, wobei der Saxo im Hintergrund nicht von allen auf Anhieb als Elektrofahrzeug identifiziert wurde. Der hohe Anschaffungspreis ist für viele eine Hemmschwelle, wohingegen die niedrigen laufenden Kosten ungläubig begutachtet werden. Wer kann sich schon vorstellen, für 1,20 Euro 100 Kilometer fahren zu können? Dafür kriegt man ja noch nicht mal einen Liter Sprit.

    Michael hat mich am Samstag unterstützt und das Themengebiet erweitert, indem er Interessenten PeakOil erklärt hat und welche Auswirkungen dies auf unser tägliches Leben haben wird. Auch die grundsätzliche Funktionsweise von Solarkochern hat Michael vorgestellt, hier mit Hilfe eines DIN A4 Blattes.

    Das Highlight für E-Fahrer ist leider im Regen ein wenig untergegangen. Für die Einweihung der RWE-E-Tankstelle in Willich kam sowohl unser Bürgermeister Joseph Heyes, der STW-Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Dr. Siegfried Kirsch, Vertriebsleiter Mario Sagner als auch der Geschäftsführer der Stadtwerke Willich Albert Lopez.

    Aktuell ist dieser Ladehalt leider nur zu nutzen, wenn man ein RWE-Abo für 19 Euro im Monat hat. Der Strom fließt nur einphasig mit maximal 20 A. Ob so etwas genutzt wird, wenn die Ladezeit auf eine Stunde vor dem Einkaufszentrum begrenzt ist?

    Wie so oft in Willich verstand man es hier, Tradition und Fortschritt miteinander zu vereinen.

    Play Episode 024 hören (ca. 30 Minuten)

    Im Rahmen der CO2 Serie berichte ich in der 24.ten Episode über den  CO2-Anteil, welchen jeder von uns durch seinen Stromverbrauch durchschnittlich verursacht.

    Die Quellen zu den Berechnungen findet ihr im Link: Stromverbrauch in Deutschland, Einwohnerzahl von Deutschland und CO2 je kWh .

    Im Interview benennt Tim Loppe, der Pressesprecher von Naturstrom, die vier “echten” Ökostromanbieter, spricht ausführlich über die RECS-Zertifikate und stellt das Bündnis atomausstieg-selber-machen vor. Dabei beschreibt er die Entwicklung und Firmenphilosophie von Naturstrom.
    Erfahrt, wie hoch Euer persönliches CO2-Einspar-Potential im Falle eines Wechsels sein kann und was mit einer bestehenden PV-Anlage geschieht. Vorurteile, warum niemand beim Wechsel plötzlich ohne Strom dastehen kann, werden ausgeräumt.

    Play Episode 022 hören (ca. 30 Minuten)

    In einer Serie von Interviews werde ich aufzeigen, welche Möglichkeiten jeder von uns hat, seinen eigenen persönlichen CO2-Fußabdruck zu verkleinern. Hierzu präsentiere ich Euch die durchschnittliche Verteilung der CO2-Emissonen in einem privaten Haushalt. Als Datenmaterial beziehe ich mich auf die Umweltökonomische Gesamtrechnung von 2009, welche vom Bundesamt für Statistik seit Anfang der 90er Jahre erstellt wird.

    Die CO2-Emissionen im privaten Haushalt und beim Konsum 2009 teilen sich in direkte und indirekte CO2-Emissionen auf. Die meisten Emissionen entstehen im Bereich “Wohnen” mit einem Anteil von 38,4%. Der größte Teil davon entsteht beim Verbrauch der Brennstoffe wie Erdgas oder Heizöl (19,6%).

    Über CO2-bewußtes Heizen habe ich mich mit Schornsteinfegermeister Hoffmanns vom Kaminofenstudio Niederrhein in Tönisvorst unterhalten. Unter anderem wird im Gespräch über eine Lüftungshilfe gesprochen, den Klimagriff.

    Da wir das Thema sowohl von der Mieter- als auch Eigentümer-Seite beleuchten und viele Anregungen für ein umweltschonendes Heizen aufzeigen, ist diese Episode mit 30 Minuten sehr ausführlich geworden.

    Gute Unterhaltung und einige Ideen, wie man sowohl seinen Geldbeutel als auch die Natur schonen kann wünscht Euch Marc.

    Aktuell haben die Spritpreise an der Tankstelle wieder die 1,50 Euro Marke erreicht. Diese Größenordnung hatten wir zuletzt im größten Hype der Aktienmärkte Mitte 2008 an den Tankstellen gesehen.

    Erstaunlicherweise liegt der Ölpreis auf den Weltmärkten bei “nur” 90 Dollar, rund 40% niedriger als 2008. Oder von heute aus betrachtet haben wir noch rund 60% nach oben, bis zum aktuellen gesehenen Maximum. Die Heizölpreise bei moderaten 75 Euro pro 100 Litern immernoch gute 20% unterhalb der historischen Höchststände. Die Strompreise Strompreise scheinen (fast) nur die Richtung nach oben zu kennen, wobei die Begründungen selten logisch für den Endkunden nachvollziehbar sind.

    Es ist ein spannendes Gedankenexperiment sich auszumalen, wie unsere Gesellschaft aussehen würde, falls die aktuellen Preise nochmals 60% zulegen, wie 2008 geschehen.

    Dies bedeutet einen Spritpreis von 2,40 Euro – also fast an den 5 DM dran, wie bereits 1998 von “Die Grünen” gefordert, einen Heizölpreis von 120 Euro pro 100 Liter und einen Strompreis von stolzen 35 Cent / kWh.

    Derartige Preissteigerungen werden sich, falls sie zu schnell kommen, nachhaltig auf unser Leben auswirken. Damit bekommt das Thema Inflation eine völlig neue Bedeutung.

    Und spätestens dann macht es Sinn Geld in Energiesparmodelle wie Wärmedämmung, Brennwerttechnologie, Geothermie oder LED-Technologie zu investieren. Einen zukunftsvorgeschmack gibt es bei der Simulation Energiespiel.

    Vielleicht werden lokale regenerative Brennstoffe auch wieder interessant: Landesbetrieb Wald und Holz NRW.

    Oder sollten doch Elektrofahrzeuge schneller kommen, als erwartet? Aktuelle Berichte über die letzten Optimierungsversuche gibt hier der PodCast der Helmholtz Gesmeinschaft.

    Allen Zahlenbegeisterten sei das Statistisches Jahresbuch 2010 des “Statistisches Bundesamt Deutschland” – ans Herz gelegt.

    Voraussichtlich wird es eine aktuelle Episode zum Jahresstart 2011 geben, wo wir unsere Erwartungen publizieren werden.

    das sind ja drei Dinge auf einmal. Geht das?

    Ja. Ich war letzte Woche in einem LED-Shop in Wuppertal LED-Shop in Wuppertal. Nach anfänglichen Kommuninkationsproblemen habe ich dort einige LED-Einheiten gekauft, von denen die ganze Familie begeistert ist. Das Licht der neuen SMD LED Leuchtstoffröhren ist beeindruckend, der Preis allerdings auch. Da kann man nur hoffen, daß die Röhren lange durchhalten und/oder der Strompreis schnell steigt.

    Selbst meine Tochter ist von der LED-Technik begeistert. Pünktlich zu St. Martin hat sie eine Laterne, die diesen Namen auch wirklich verdient. Dank LED-Technik und Akku-Pack für die Jackentasche. Hier habe ich jedoch “nur” eine 1,5 Watt LED-Lampe verwendet, da die “BIOLEDEX® 60 LED Strahler” mit 260 Lumen etwas überdimmensioniert war. Aber selbst mit dieser Lampe hätte mein Akkupack stolze 11 Stunden durchgehalten. Es ist unglaublich, wie wenig Strom diese Technik verbraucht.

    Es macht sicherlich ökologisch keinen Sinn gerade angeschafte Energiesparlampen durch die neue Technologie zu ersetzen, jedoch kann man im Falle, daß eine quecksilberhaltige Lampe kaputt geht, durchaus über diese Alternative nachdenken.
    Jedoch muß ich auch zugeben, daß nicht alles funktioniert. Mein über 20 Jahre alter Bewegungsmelder schaltet mit LED-Lampen nicht mehr ab. Vermutlich merkt er einfach nicht, daß da noch ein Verbraucher Strom zieht. Auch die 10 Jahre alten 12 Volt LED-Lampe flackert seltsam, wenn sie ausschließlich mit LEDs betrieben wird. So mußte zumindest eine von vier Lampen konventionell bleiben.

    Die Beleuchtung der Räume wird wesentlich intensiver, was Arbeiten in den Räumen sehr viel angenehmer macht.

    Diese persönliche Erfahrung hat mich dazu gebracht in Zukunft verstärkt auf die Verträglichkeit von Produkten zu achten. Hierbei gibt z.B. die Adresse EcoTopTen

    Über Rückmeldungen, wie Ihr versucht Euren CO2-Fußabdruck klein zu halten, würde ich mich sehr freuen.

    Marc

    Mit Hilfe eines Online-Rechners der EnergieAgentur NRW läßt sich die Wirtschaftlichkeit einer PV Anlage an einem konkreten Objekt ermittelt. Kreditfinanzierte Parameter gehen mit in die Berechnung ein.

    Ein zweiter Rechner “Solar-Toolbox” der schweizer Firma Solarcampus für thermische Solaranlagen gibt Empfehlungen für die Dimensionierung der Anlage. Sowohl Warmwasser als auch die Heizungsunterstützung können kalkuliert werden. Der solare Deckungsgrad wird berechnet und grafisch ausgegeben. Der gesamte Report wird übersichtlich auf einer Seite als PDF angeboten.

    Viel Spaß beim Geld sparen. Marc

    Bei Vergleichen zwischen Verbrenner-Fahrzeug und Elektroauto wird gerne der CO2-Ausstoßwert des Verbrenners mit der CO2-Belastung der Stromerzeugung verglichen. Dabei wird ignoriert, daß Öl nicht CO2 neutral an der Tankstelle ankommt.

    Es gibt einen schönen Rechner, der von Daimler entwickelt wurde: Well-to-Wheel-Rechner Hier lohnt ein Blick in die “Brochure”, welche sehr umfangreich ist und viele Hintergrundfragen beantwortet.

    Als Vergleichswert könnt Ihr die direkten CO2-Emission Eures Fahrzeug recht genau aufgrund des Verbrauchs berechnen:

  • für Diesel etwa 26,5 kg/10 l
  • für Benzin etwa 23,2 kg/10 l
  • für Autogas etwa 18 bis 20 kg/10 l
  • Rechenbeispiel für einen Diesel mit 7,0 l/100 km Verbrauch:
    CO2-Emmision = 7,0 l / 100 km * 26,5 kg/10 l = 185,5 g/km CO2

    Die Umrechnungsfaktoren habe ich entnommen aus: Wikipedia

    Hier noch eine interessante Grafik des Bundesumwelt für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, welche den CO2-Ausstoß in Gramm pro Kilometer für Herstellung, Transport und Betrieb eines PKWs angibt.