SunPod

Der sonnige PodCast: Solarkocher und Elektrofahrzeuge

Gabriela Trangosova

 
Play Episode 151 hören (ca. 27 Minuten)

In der Vorweihnachtszeit wollte ich mir in einer Düsseldorfer Buchhandlung ein gerade gekauftes Buch als Geschenk verpacken lassen und stellte mich dazu in der passenden Schlange an.

Dabei sah ich zu, wie eine junge Frau mit geübten Handgriffen ein raffiniert ausgetüfteltes und phantasievoll gestaltetes Papier passend zurechtschnitt und damit das ihr gereichte Buch so einschlug, dass diese Verpackung zugleich als Schutzumschlag zu gebrauchen war.

Im anschließenden Gespräch erzählte Gabriela Trangosova mir, dass sie selbst dieses Papier gestaltet hatte, und dass der Erlös aus dieser Aktion für die Opfer des Erdbebens, des Tsunami und des atomaren Super-Gaus in Japan bestimmt war.

Da dachte ich mir, das klingt doch mal wieder nach einem gelungenen Beispiel für Selbstermächtigung und Eigeninitiative und fragte nach, ob sie Lust hätte, mir bei Gelegenheit ihre Geschichte dazu für SunPod etwas ausführlicher zu erzählen.

Letzte Woche haben wir uns dann getroffen, und in unserer heutigen Ausgabe erfahren wir, welche ersten Erfahrungen die Grafikdesignerin mit ihrem Projekt “HELPING-WORDS” gesammelt hat und wie es damit weiter gehen soll.

Link: HELPING-WORDS

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Dr. agr. Christine Rüther

Play Episode 150 hören (ca. 22 Minuten)

Die UNO und die FAO haben das Jahr 2015 zum “Internationalen Jahr der Bodens” erklärt, und wir werden uns in diesem Jahr mit unseren Interviews immer wieder darauf beziehen.
Während die industrielle Landwirtschaft die Böden immer mehr zerstört und vergiftet, bietet allein die kleinbäuerliche Landwirtschaft die Gewähr, unsere Ernährungsgrundlage dauerhaft zu schützen und zu pflegen.

Wie so etwas praktisch gelingt, hat mir vergangene Woche die promovierte Agraringenieurin Christine Rüther erzählt. Sie arbeitet seit rund sechs Jahren bei der SoLawi (= “solidarische Landwirtschaft”) Kassel mit. In zwei Bioland-zertifizierten Gärtnereien in Escherode und in Niederkaufungen wird für über 200 Menschen nachhaltig Gemüse angebaut, wobei in Escherode drei Thüringer Kaltblutpferde den Pflug und den Anhänger ziehen, eine Arbeitsweise, die im Unterschied zu Traktoren den Boden schont.

Unser Interview ergänzt sehr schön unsere SunPod-Ausgabe 114 mit Wolfgang Stränz, der damals den Buschberghof vorgestellt hatte, und wenn man sich beide Episoden anhört, bekommt man ein gutes Gefühl für das Gemeinsame und das jeweils Spezifische dieser beiden SoLawis.

Links:
SoLawi Kassel
Gemüsebaukollektiv Rote Rübe Niederkaufungen
Gärtnerei Wurzelwerk Escherode
Netzwerk Solidarische Landwirtschaft
urgenci (Internationales SoLawi-Netzwerk)
Interessengemeinschaft Zugpferde
International Year of Soils 2015 bei der FAO

114_SunPod_Interview: Wolfgang Stränz – Buschberghof / SoLaWi (solidarische Landwirtschaft)

Pferde bei der Arbeit im Folientunnel

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Birgit Ritter

 
Play Episode 149 hören (ca. 28 Minuten)

Die Initiative Schmetterling ist ein ambulanter Kinderhospizdienst für den Rhein-Kreis Neuss und begleitet ehrenamtlich Familien, in denen ein Kind schwer erkrankt ist, und wurde dieses Jahr genauso wie SunPod im dm-Wettbewerb “HelferHerzen” ausgezeichnet. Bei der Feierstunde im Oktober lernte ich die Geschäftsführerin des Vereins, Frau Birgit Ritter, kennen, und vergangene Woche habe ich sie in ihrer Geschäftsstelle in Neuss besucht.

In dieser Ausgabe schildert sie uns, wie die Arbeit des Vereins aussieht, welche Menschen als ehrenamtliche Begleiter geeignet sind und wie sie ausgebildet werden, aber beispielsweise auch, wie diese Arbeit von den betreuten Familien und von der Gesellschaft wahrgenommen wird.
Aber auch, wenn ein Kind versterben sollte, unterstützt die Initiative Schmetterling die Familie in ihrer Trauer, wobei sie auf speziell ausgebildete Fachleute zurückgreifen kann, wenn es nötig ist.
Es gab auch schon einmal einen Gesprächskreis für trauernde Väter, der sehr gut angenommen wurde und deshalb künftig wieder aufgegriffen werden soll.

Links:
Initiative Schmetterling
Bundesverband Kinderhospiz e.V.
HelferHerzen

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Prof. Elisabeth Hackspiel-Mikosch

Play Episode 148 hören (ca. 24 Minuten)

Anfang September 2014 wurde der Einkaufsratgeber “BUY GOOD STUFF” als “erster nachhaltiger Fashion Guide” für Düsseldorf vorgestellt, in dem auf über einhundert Seiten ein ausgiebiges Ladenverzeichnis durch Designerportraits, Interviews, Berichte und Reportagen komplettiert wird.
BUY GOOD STUFF
Eine der Herausgeberinnen ist Elisabeth Hackspiel-Mikosch, die als Professorin für Modetheorie und Modegeschichte an der AMD Akademie Mode & Design in Düsseldorf lehrt und die ich gestern auf der Herbsttagung der Lokalen Agenda 21 Düsseldorf getroffen habe.
Die Lokale Agenda ist eine der Einrichtungen, die diesen öko-fairen Moderatgeber ideell und finanziell unterstützt haben.

Alle Arbeiten an diesem Projekt, von der Recherche der Adressen bis zur fertigen Broschüre, haben Studierende von Frau Prof. Hackspiel-Mikosch mit großer Begeisterung durchgeführt.

In dieser SunPod-Episode lernen wir die Geschichte von “BUY GOOD STUFF” kennen, aber darüber hinaus viele Gedanken aus dem Themenfeld der ökologisch und fair hergestellten Kleidung, mit denen sich Frau Hackspiel schon seit vielen Jahren befasst.
Mit ihrem Unterricht und diesem “fair fashion shopping guide” will sie zum zum überfälligen Paradigmenwechsel in der Mode beitragen und den Studenten genauso wie den Konsumenten ihre Verantwortung bewusst machen, denn – wie sie selbst sagt – “Konsumieren ist politisches Handeln”.

Links:
AMD Akademie Mode & Design
Download “BUY GOOD STUFF” als pdf (2.607 KB)
Lokale Agenda 21 Düsseldorf
FEMNET e.V. Bonn

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Martin Röder

Play Episode 147 hören (ca. 19 Minuten)

Martin Röder stellt das “RadHaus” vor, eine Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt, die er vor einem halben Jahr in Witzenhausen eröffnet hat. Dort macht er mit seinen ehrenamtlichen Helfern Menschen mobil, die unter schwierigen finanziellen Verhältnissen leben, wie z.B. Studenten, Flüchtlinge oder Empfänger von Sozialleistungen. Unter fachlicher Anleitung können sie dort gegen ein geringes Entgelt oder auch gegen Mitarbeit ihre Fahrräder reparieren.

Jede Woche werden dem RadHaus einige Fahrräder geschenkt, die sonst irgendwo im Keller ungenutzt einstauben, und diese Räder werden gegen eine geringe Spende weitergegeben.

Link: www.radhaus.org

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Jan Bade

Play Episode 146 hören (ca. 57 Minuten)

Es gibt Tausende Obstbaumsorten, und die Aufgabe der Pomologie – der Obstbaumkunde – ist es, diese zu bestimmen, die Bäume zu pflegen und die Sorten zu erhalten.

Jan Bade aus Niederkaufungen bei Kassel ist einer der ganz wenigen hauptberuflichen Pomologen in Deutschland, und er hat mir einen Einblick in sein umfangreiches Wissen gewährt.

In diesem Beitrag bekommen wir eine erste Ahnung von dem gewaltigen Umfang dieser faszinierenden Erfahrungswissenschaft, die nirgendwo als Fach gelehrt, sondern deren Inhalt ausschließlich von anderen “Euphorikern” persönlich weitergegeben wird.

So geht es beispielsweise um Verwendungszwecke und Farbvarianten, um die Detektivarbeit beim Aufspüren vermeintlich verlorener oder der Bestimmung gefundener Sorten, um die Aromavielfalt der Birnen und um die von Jan Bade mit begründete Datenbank zum Erhalt der Obstsortenvielfalt.

Links:
Obstmanufaktur – Ein Betrieb der Kommune Niederkaufungen
Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt
Pomologen-Verein e.V.

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Michael Wüst füllt einen paramagnetischen Turm

Play Episode 145 hören (ca. 42 Minuten)

Michael Wüst erntet in seinem Biogarten mit wenig Arbeit viel Obst und Gemüse von bester Qualität. Das schafft er durch eine Kombination von Agnihotra, Permakultur, Elektrokultur und den Einsatz von geometrischen Körpern.
Ausserdem erzählt er uns, warum er Impfen schädlich findet, worum es bei seinen Wassereiern geht und noch einiges mehr.

Links:
www.agnikultur.de
Video-Interview mit Michael Wüst

Zwei der angesprochenen Methoden haben wir schon in früheren SunPod-Interviews kennengelernt:
134 Bernd Frank / Agnihotra-Feuertechnologie
144 Alanna Moore: bringt Liebe in den Garten!

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Alanna Moore

Play Episode 144 hören (ca. 22 Minuten)

Die australische Geomantin, Filmerin und Buchautorin Alanna Moore hat schon vor rund 30 Jahren damit begonnen, die Ansätze der Permakultur um eine spirituelle Komponente zu erweitern und den Garten zu einem harmonischen Ort zu machen, der nicht nur nützlich ist, sondern in dem man sich auch ganz einfach wohlfühlt.
Die Permakultur als Gartenbaumethode beschäftigt sich ja unter anderem damit, Energien wie Licht und Wärme optimal zu verwerten, und da liegt es nahe, auch die Nutzung der subtileren Energien in der Natur zum Methodenkoffer der Permakultur hinzuzufügen. Damit stößt Alanna Moore bei den orthodoxen Permakulturisten allerdings auf heftigen Widerstand.
In ihrer Arbeit geht es beispielsweise darum, mit dem Pendel im Garten geeignete Plätze für einen Komposthaufen oder einen Bienenstock zu finden oder Pflanzen mit Energietürmen in ihrem Wachstum zu unterstützen.
Energietürme sind Rohre von ca. 10 cm Duchmesser und einem bis drei Metern Höhe, die mit zerkleinertem Basalt gefüllt werden. Basalt ist paramagnetisch, und man weiss, dass Pflanzen in der Nähe von paramagnetischem Gestein besser wachsen.
Unser Gespräch haben wir auf englisch geführt, und da ich finde, dass Alanna gut zu verstehen ist, habe ich es auch nicht übersetzt.

***

To our English speaking friends:
Only the first two minutes of the mp3-file are in German, but the whole interview is in English.
Alanna Moore speaks about the art of dowsing, permaculture, spirituality in the garden and about paramagnetic energy towers.

Links:
Geomantica
Prof. Philip Callahan und die irischen “round towers”

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HelferHerzen Gruppenbild

Wir haben uns am dm-Wettbewerb für ehrenamtliche Projekte “HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement” beteiligt und sind gemeinsam mit 16 anderen Initiativen/Projekten in der Region Neuss/Düsseldorf ausgezeichnet worden! In unserer Region gab es 101 Bewerbungen.

Letzte Woche war die Feierstunde in einer Düsseldorfer dm-Filiale, und auf dem Foto sieht man uns zusammen mit den anderen Menschen, die in vielfältigster Weise Licht in die Welt bringen.

Von dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an alle GesprächspartnerInnen, die uns ihre Zeit und ihre Geschichten und Erfahrungen geschenkt und damit SunPod überhaupt erst ermöglicht haben :-)

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Frank Farenski

Play Episode 143 hören (ca. 35 Minuten)

Frank Farenski war jahrelang Fernsehjournalist, bis er sich vor zwei Jahren davon emanzipiert und einen ersten Film über die Energiewende gedreht hat, bei dem er endlich nicht mehr auf die Interessen eines Senders Rücksicht nehmen musste. Und letzte Woche hat er in Essen seinen zweiten Film über die Energiewende gezeigt. Danach hatte er noch Zeit für unser Interview, in dem es um erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit, Ressourcenverbrauch, die Spielregeln beim Fernsehen und die Notwendigkeit einer Gegenöffentlichkeit geht, zu der beizutragen er sich für den Rest seiner aktiven Zeit auf die Fahnen geschrieben hat.

Links:
Leben mit der Energiewende – der Film
www.war-room.tv

Frühere SunPod-Episoden zu erneuerbaren Energien und Nachhaltigkeit:
008 Dr. Peter Kosack Erneuerbare Energien
087 Dr. Tim Loppe – Fünf Lügen über die Energiewende
062 Prof. Uwe Schneidewind – Wuppertal Institut
und viele andere :-)

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