SunPod

Der sonnige PodCast: Solarkocher und Elektrofahrzeuge

Martin Röder

Play Episode 147 hören (ca. 19 Minuten)

Martin Röder stellt das “RadHaus” vor, eine Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt, die er vor einem halben Jahr in Witzenhausen eröffnet hat. Dort macht er mit seinen ehrenamtlichen Helfern Menschen mobil, die unter schwierigen finanziellen Verhältnissen leben, wie z.B. Studenten, Flüchtlinge oder Empfänger von Sozialleistungen. Unter fachlicher Anleitung können sie dort gegen ein geringes Entgelt oder auch gegen Mitarbeit ihre Fahrräder reparieren.

Jede Woche werden dem RadHaus einige Fahrräder geschenkt, die sonst irgendwo im Keller ungenutzt einstauben, und diese Räder werden gegen eine geringe Spende weitergegeben.

Link: www.radhaus.org

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Jan Bade

Play Episode 146 hören (ca. 57 Minuten)

Es gibt Tausende Obstbaumsorten, und die Aufgabe der Pomologie – der Obstbaumkunde – ist es, diese zu bestimmen, die Bäume zu pflegen und die Sorten zu erhalten.

Jan Bade aus Niederkaufungen bei Kassel ist einer der ganz wenigen hauptberuflichen Pomologen in Deutschland, und er hat mir einen Einblick in sein umfangreiches Wissen gewährt.

In diesem Beitrag bekommen wir eine erste Ahnung von dem gewaltigen Umfang dieser faszinierenden Erfahrungswissenschaft, die nirgendwo als Fach gelehrt, sondern deren Inhalt ausschließlich von anderen “Euphorikern” persönlich weitergegeben wird.

So geht es beispielsweise um Verwendungszwecke und Farbvarianten, um die Detektivarbeit beim Aufspüren vermeintlich verlorener oder der Bestimmung gefundener Sorten, um die Aromavielfalt der Birnen und um die von Jan Bade mit begründete Datenbank zum Erhalt der Obstsortenvielfalt.

Links:
Obstmanufaktur – Ein Betrieb der Kommune Niederkaufungen
Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt
Pomologen-Verein e.V.

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Michael Wüst füllt einen paramagnetischen Turm

Play Episode 145 hören (ca. 42 Minuten)

Michael Wüst erntet in seinem Biogarten mit wenig Arbeit viel Obst und Gemüse von bester Qualität. Das schafft er durch eine Kombination von Agnihotra, Permakultur, Elektrokultur und den Einsatz von geometrischen Körpern.
Ausserdem erzählt er uns, warum er Impfen schädlich findet, worum es bei seinen Wassereiern geht und noch einiges mehr.

Links:
www.agnikultur.de
Video-Interview mit Michael Wüst

Zwei der angesprochenen Methoden haben wir schon in früheren SunPod-Interviews kennengelernt:
134 Bernd Frank / Agnihotra-Feuertechnologie
144 Alanna Moore: bringt Liebe in den Garten!

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Alanna Moore

Play Episode 144 hören (ca. 22 Minuten)

Die australische Geomantin, Filmerin und Buchautorin Alanna Moore hat schon vor rund 30 Jahren damit begonnen, die Ansätze der Permakultur um eine spirituelle Komponente zu erweitern und den Garten zu einem harmonischen Ort zu machen, der nicht nur nützlich ist, sondern in dem man sich auch ganz einfach wohlfühlt.
Die Permakultur als Gartenbaumethode beschäftigt sich ja unter anderem damit, Energien wie Licht und Wärme optimal zu verwerten, und da liegt es nahe, auch die Nutzung der subtileren Energien in der Natur zum Methodenkoffer der Permakultur hinzuzufügen. Damit stößt Alanna Moore bei den orthodoxen Permakulturisten allerdings auf heftigen Widerstand.
In ihrer Arbeit geht es beispielsweise darum, mit dem Pendel im Garten geeignete Plätze für einen Komposthaufen oder einen Bienenstock zu finden oder Pflanzen mit Energietürmen in ihrem Wachstum zu unterstützen.
Energietürme sind Rohre von ca. 10 cm Duchmesser und einem bis drei Metern Höhe, die mit zerkleinertem Basalt gefüllt werden. Basalt ist paramagnetisch, und man weiss, dass Pflanzen in der Nähe von paramagnetischem Gestein besser wachsen.
Unser Gespräch haben wir auf englisch geführt, und da ich finde, dass Alanna gut zu verstehen ist, habe ich es auch nicht übersetzt.

***

To our English speaking friends:
Only the first two minutes of the mp3-file are in German, but the whole interview is in English.
Alanna Moore speaks about the art of dowsing, permaculture, spirituality in the garden and about paramagnetic energy towers.

Links:
Geomantica
Prof. Philip Callahan und die irischen “round towers”

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HelferHerzen Gruppenbild

Wir haben uns am dm-Wettbewerb für ehrenamtliche Projekte “HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement” beteiligt und sind gemeinsam mit 16 anderen Initiativen/Projekten in der Region Neuss/Düsseldorf ausgezeichnet worden! In unserer Region gab es 101 Bewerbungen.

Letzte Woche war die Feierstunde in einer Düsseldorfer dm-Filiale, und auf dem Foto sieht man uns zusammen mit den anderen Menschen, die in vielfältigster Weise Licht in die Welt bringen.

Von dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an alle GesprächspartnerInnen, die uns ihre Zeit und ihre Geschichten und Erfahrungen geschenkt und damit SunPod überhaupt erst ermöglicht haben :-)

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Frank Farenski

Play Episode 143 hören (ca. 35 Minuten)

Frank Farenski war jahrelang Fernsehjournalist, bis er sich vor zwei Jahren davon emanzipiert und einen ersten Film über die Energiewende gedreht hat, bei dem er endlich nicht mehr auf die Interessen eines Senders Rücksicht nehmen musste. Und letzte Woche hat er in Essen seinen zweiten Film über die Energiewende gezeigt. Danach hatte er noch Zeit für unser Interview, in dem es um erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit, Ressourcenverbrauch, die Spielregeln beim Fernsehen und die Notwendigkeit einer Gegenöffentlichkeit geht, zu der beizutragen er sich für den Rest seiner aktiven Zeit auf die Fahnen geschrieben hat.

Links:
Leben mit der Energiewende – der Film
www.war-room.tv

Frühere SunPod-Episoden zu erneuerbaren Energien und Nachhaltigkeit:
008 Dr. Peter Kosack Erneuerbare Energien
087 Dr. Tim Loppe – Fünf Lügen über die Energiewende
062 Prof. Uwe Schneidewind – Wuppertal Institut
und viele andere :-)

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Andreas Pfeifer

Play Episode 142 hören (ca. 13 Minuten)

Andreas Pfeifer lebt mit seiner Familie seit sieben Jahren in Paraguay und hat dort auf 11 ha 15.000 Bäume angepflanzt, und zwar als essbaren Mischwald aus rund 30 Baumarten, u.a. Zitronen, Mangos, Papayas und Moringa. Mit seiner Erfahrung als Gartengestalter für Naturgärten kommt er ohne Chemieeinsatz aus und sorgt für gesunde Pflanzen und hohe Erträge, indem er Gründüngung, effektive Mikroorganismen, Agnihotra und Terra Preta einsetzt. Die beiden letzteren Verfahren kennen wir ja schon aus früheren Interviews.
Andreas Pfeifer versteht seine Plantage als Modellprojekt für die Region zur Wiederaufforstung zerstörter Regenwälder.

Link:
TheParentTreeFarm

Andere SunPod-Beiträge mit Bezug zu diesem Interview:
141 Madjid Abdellaziz – Wüstenbegrünung und integrale Umweltheilung
134 Bernd Frank / Agnihotra-Feuertechnologie
082 Thomas Oberländer – Terra Preta/Pyrolysekocher

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Madjid Abdellaziz

Play Episode 141 hören (ca. 29 Minuten)

Der algerische Dipl.-Ing. Madjid Abdellaziz hat ein fein abgestimmtes System von Maßnahmen zur “integralen Umweltheilung” entwickelt, das auf Arbeiten von Wilhelm Reich, Viktor Schauberger und anderen aufbaut, und das er als “Himmelsakupunktur” oder “Feng Shui des Himmels” bezeichnet. Er plant auch, einen 25 km breiten Grünstreifen, eine “grüne Welle” quer durch die Wüste vom Atlantik bis zur arabischen Halbinsel aufzubauen, um dort Lebens- und Arbeitsraum für Millionen zu schaffen, so dass eine Flucht nach Europa nicht mehr nötig ist.

Letzte Woche hat Madjid Abdellaziz mir erzählt, wie er in der Sahara Algeriens ein Stück Wüste wieder zum Blühen gebracht hat und womit er sich inzwischen sonst noch beschäftigt. Dabei dürfen wir auch zur Kenntnis nehmen, dass wir seiner Wolkenwaschmaschine den verregneten Sommer 2014 zu verdanken haben, dafür aber nun endlich vor der langwelligen HAARP-Strahlung geschützt werden und deshalb wieder klar denken können.

Links:
www.desert-greening.com
Bernd Senf: Integrale Umweltheilung

Im Interview wird Galtai Galsan erwähnt, siehe dazu
101 Galthaikhuu Galsan – Förderung der Nomadenkultur in Tuva
sowie Agnihotra:
134 Bernd Frank / Agnihotra-Feuertechnologie

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Johannes Heimrath

Play Episode 140 hören (ca. 38 Minuten)

Das alle zwei Monate erscheinende Magazin Oya habe ich zum ersten Mal auf der Transitionkonferenz 2010 in Hannover in Händen gehalten, und es erschien mir damals als Sammelbecken all’ der Ideen und Strömungen, die auch in der Transitionbewegung zueinander gefunden haben.
Ich zitiere mal, wie die Zeitschrift sich selbst sieht:
“Oya interessiert sich für Projekte, die mit offenem Geist Neuland erschließen, statt an Patentrezepten oder Ideologien festzuhalten. Die Zeitschrift lässt Menschen und Initiativen selbst zu Wort kommen und lädt mutige Denkerinnen und Denker ein, ihre Visionen einer lebensfördernden Kultur zu Papier zu bringen. So möchte sie Menschen ermutigen, selbst der Wandel zu sein, den sie in der Welt sehen möchten.”

Johannes Heimrath ist Oyas Herausgeber, und ich traf ihn vergangenen Freitag auf der degrowth-Konferenz in Leipzig.
In dieser SunPod-Ausgabe schildert er uns die Entstehungsgeschichte des Magazins, aber auch die Oya-Prinzipien – wie beispielsweise die Enkeltauglichkeit der vorgestellten Projekte, um uns dann im zweiten Teil an seinen ersten Eindrücken von der degrowth-Konferenz teilhaben zu lassen.
Und seine sich daran anschließenden Gedanken haben mir persönlich sehr geholfen, die Flut von Eindrücken von dieser Konferenz ein wenig zu ordnen :)

Links:
Oya
www.johannesheimrath.de
degrowth-Konferenz Leipzig 2014

Diese SunPod-Interviews behandeln verwandte Themen:
019 Geseko von Lüpke
077 Prof. Niko Paech – Postwachstumsökonomie

Hier noch eine Impression vom Mittagessen im Innenhof der Uni Leipzig während der degrowth-Konferenz:

degrowth2014

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Dirk Kerstan

Play Episode 139 hören (ca. 57 Minuten)

Lieber Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen,
das hast Du ganz toll gemacht, dass Du dem Neuland e.V. das große Brachgelände im Kölner Süden zur Verfügung gestellt hast, auf dem inzwischen ein herausragendes Gemeinschaftsgartenprojekt gewachsen ist :)

Letzten Mittwoch habe ich das Gelände besucht, und Dirk Kerstan, der Gartenkoordinator von Neuland e.V., hat mich herumgeführt und mir anschließend die Geschichte der ersten drei Jahre dieses äußerst vielgestaltigen und in vielerlei Hinsicht bunten Gartens erzählt.

In diesem Gespräch erfahren wir, dass der Einsatz für eine gute Sache durch zahlreiche sog. “Zufälle” belohnt wurde, wodurch immer wieder zum richtigen Zeitpunkt rettende Hilfe quasi aus dem Nichts auftauchte. (Und wir lernen daraus, dass es immer eine Alternative gibt, auch wenn uns phantasielose Politikerinnen eines Schlechteren belehren wollen.) Der Kölner Neulandgarten ist ein Paradebeispiel dafür, wie einfach und lohnend es ist, sich als BürgerIn selbst zu ermächtigen und die Gestaltung der eigenen Umgebung selbst in die Hand zu nehmen.

Links:
Kölner NeuLand e.V.
Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen

Diese SunPod-Interviews behandeln verwandte Themen:
129 Christa Müller – Gemeinschaftsgärten / neue Urbanität
075 Uta von Winterfeld und Benjamin Best, Wuppertal Institut – Commons

NeuLand

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