SunPod

Der sonnige PodCast: Solarkocher und Elektrofahrzeuge

Monika Grühn

Play Episode 250 hören (ca. 12 Minuten)

Auf der Solarkochertagung im April 2019 in Altötting traf ich die Ärztin Monika Grühn, die dort einen Vortrag über ihre ersten Solarkochererfahrungen in Kenia gehalten hat.
2017 hatte sie Bekannte dort besucht und stieß auf der Suche nach einem nachhaltigen Mitbringsel auf einen Boxkocher, den sie während ihres Aufenthalts vielen Menschen vorgeführt hat, und der jetzt vom “Go Fishnet Project” genutzt wird. Das ist ein Hilfsprojekt für Kinder in einer von Armut und Hunger besonders betroffenen Region. Außerdem berichtet sie vom “AfriShiners Workshop”, den Bernhard Müller initiiert hat, den wir aus SunPod-Episode 154 kennen. Das ist eine mehrtägige Veranstaltung, in denen die Teilnehmenden lernen, einfache Boxkocher selbst zu bauen und die dort Grundwissen vermittelt bekommen.

Links:
Go Fishnet Project
AfriShiners Network
Programm der 23. Internationalen Solarkochertagung 2019 in Altötting

SunPod-Interview 154 mit Bernhard Müller

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Karin de Miguel Wassendorf

Play Episode 251 hören (ca. 33 Minuten)

In dieser Folge unterhalte ich mich mit Frau de Miguel, Regisseurin des Films “Die rote Linie” über ihren Dokumentarfilm,
welcher im Hambacher Forst gedreht wurde. Der Kinostart erfolgt in Kürze, jedoch lag die Auslieferung des Films zum Zeitpunkt unseres Gespräches hinter dem Zeitplan. Dies hielt Fau de Miguel jedoch nicht davon ab, den vereinbarten Termin einzuhalten. Danke dafür!

Viele Fragen werden mehrdimensional von ihr beantwortet, was in unserer kurzlebigen Zeit dazu einlädt sich eigenen Gedanken zu machen. Und das vielleicht nicht nur in Bezug auf den Hambacher Forst.

Die Aufnahme fand in einer recht lauten Umgebung im “Heimisch Cafe” in Köln statt, so dass die Nebengeräusche nicht zu überhören sind. Dies soll nicht heißen, dass es zu laut im Cafe ist, aber es ist sicherlich nicht der ideale Platz für eine Audioaufzeichnung.

Auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön, dass die Hintergrundmusik im Cafe für die Dauer des Interview ausgeschaltet wurde.

Ebenfalls verdient das Pärchen eine Erwähnung, welches ich zum Sitzplatztausch überzeugen können, damit wir das Interview in einer Ecke des Cafes führen konnten.

Links:
Trailer zum Film “Die rote Linie”
Wo läuft der Film “Die rote Linie” im Kino wann?
Crowdfunding für den Film “Die rote Linie”

ziviler Ungehorsam (Wikipedia)
ziviler Ungehorsam (Grundgesetz Art.20 Abs. 4)
Ende Gelände
Landeswaldgesetz
Waldführungen von Michael Zobel
Ortschaften, welche abgebaggert wurden

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Andreas Müller-Hermann

Play Episode 250 hören (ca. 58 Minuten)

Auf der Solarkochertagung in Altötting hat Andreas Müller-Hermann einen sehr bewegenden Vortrag über seinen persönlichen Einsatz für Flüchtlinge aus über 50 Ländern, die von Europa in unwürdiger Weise in einem Lager auf Lesbos festgehalten werden, gehalten und war auch gern bereit, mir noch einmal fast den gleichen Inhalt für SunPod zu erzählen.

Der Diplom-Ingenieur aus München hat sich dabei an den Folien seines Vortrags orientiert, die er gern zur Verfügung gestellt hat und die wir hier bereitstellen, und ich empfehle allen, die einen Eindruck von der Situation der Flüchtlinge aus erster Hand bekommen möchten, die pdf-Datei mit vielen ausdrucksvollen Fotos zu öffnen und parallel zur Audiodatei anzuschauen.

Einerseits ist die Situation der Flüchtlinge wirklich schrecklich und das Versagen der EU-Politiker himmelschreiend, aber gleichzeitig zeigt das Beispiel von Andreas Müller-Hermann auch, dass durch ziviles Engagement sehr viel Gutes bewirkt werden kann.

Link für Spenden: Heimatstern e.V.

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Sabine Bode

Play Episode 249 hören (ca. 40 Minuten)

Erinnerungsarbeit ist Friedensarbeit. Das ist die Quintessenz der Journalistin und Autorin Sabine Bode, die seit rund 25 Jahren die Verdrängung oder Relativierung von erfahrenem Kriegsleid in Deutschland in mehreren Büchern erkundet hat. Ich habe Sabine Bode in Köln besucht, wo sie mir erzählt hat, wie sie zu diesem Thema gekommen ist und wie es sich im Laufe der Jahre entfaltet hat.
Wenn man die Menschen, die zur Zeit des zweiten Weltkriegs Kinder waren, nach ihren Kriegserfahrungen befragt, hört man von allen immer wieder diese drei Sätze: andere haben es schlimmer gehabt, es hat uns nicht geschadet und das war für uns normal. Aber etwa ein Drittel der Kriegskinder sind bis heute von den Kriegsfolgen belastet, ihre nicht verarbeiteten Leiderfahrungen haben sie in ihrer Fähigkeit zu engen emotionalen Bindungen beschädigt, und das hat wiederum ihre eigenen Kinder, die sogenannten “Kriegsenkel”, traumatisiert.
Viele destruktive Muster, die heute unseren Alltag bestimmen haben in dieser unverarbeiteten Vergagenheit ihre Ursache.
Wie man anders mit Traumatisierungen umgehen kann, erprobt Sabine Bode in einer internationalen Gruppe von “Memory Workern”, aber auch von ihrer Volksschullehrerin, die schon in den 50er Jahren ihre eigene Lösung gefunden hat, erzählt sie uns in diesem Interview.

Link: Sabine Bodes Website

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Stefan Berger

Play Episode 248 hören (ca. 40 Minuten)

“Erinnerungskulturen sind Kulturen, die sich an bestimmte Dinge erinnern, um sie in einem gesellschaftlichen Heute wirkmächtig werden zu lassen in Hinblick auf bestimmte Zukünfte”.
Das hat mir vergangene Woche Stefan Berger gesagt, der als Geschichtsprofessor an der Ruhr-Uni Bochum das Instituts für soziale Bewegungen leitet und dort unter anderem die Erinnerungskulturen der sozialen Demokratie erforscht.
Wir erfahren einiges über die Erinnerung als Ressource in der Gegenwart, über das mobilisierende Potential der historischen Arbeit, über ein Oral History-Projekt, das auf beispielhafte Weise Menschen im Bergbau eine Stimme verleiht, aber auch, dass die Art und Weise, wie die Deindustrialisierung in den letzten Jahrzehnten im Ruhrgebiet gesteuert wurde, weltweit als ein positiver Modellfall angesehen wird, weil es die sozialen Verwerfungen, die vergleichbare Prozesse z.B. in den USA und Großbritannien hervorgerufen haben, hier nicht gegeben hat.

Links:
Prof. Dr. Stefan Berger / Institut für soziale Bewegungen an der RUB
Menschen im Bergbau

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Rita Breker-Kremer

Play Episode 247 hören (ca. 34 Minuten)

Letzten August lernte ich Rita Breker-Kremer anläßlich einer Tomatenverkostung in ihrer Demeter-Gärtnerei im Werkhof in Dortmund kennen. Der Werkhof war in den 80er Jahren als Verein gegründet worden mit dem Ziel, arbeitslose Jugendliche in diesem sozialen Brennpunkt auszubilden und zu beschäftigen.

Einer der dafür gegründeten Betriebe war die Gärtnerei, in der Rita Breker-Kremer mittlerweile seit 31 Jahren arbeitet und die sie auch schon seit Jahren leitet. In unserem Interview stellt sie den Werkhof sowie die Gärtnerei vor, und wir erfahren auch, wie es dazu kam, dass sie mittlerweile jedes Jahr 100 verschiedene Tomatensorten anbaut und welche Auswahlkriterien eine Rolle spielen.

Links:
Werkhof-Gärtnerei
Werkhof Dortmund
Bericht in einem Dortmunder Blog

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Christina Dill

Play Episode 246 hören (ca. 15 Minuten)

Auf dem Festival Ruhrkulele traf ich Ende 2018 Tom Ziegenspeck, der uns in seine Welt der Ukulele mitnimmt. Hierbei starten wir mit dem sensiblen Thema Tropenhölzer und lassen uns die Besonderheiten seiner Einzelanfertigungen erklären.

Tom ist mit seinen 25 Jahren noch sehr jung, aber wie ihr hören werdet, ist sein Erfahrungsschatz und seine Spezialisierung auf Ukulele sehr bemerkenswert. Wie Michael bereits in Folge 243 berichtet hatte, sind seine Instrumente unglaublich gut. Hiervon konnte ich mich überzeugen und habe selbst mal ein paar Takte auf
einer Tom Ziegenspeck Ukulele gespielt.

Die Liebe zur Ukulele ist unüberhörbar und auch die Geschichte, wie Tom zu diesem Instrument gekommen ist einzigartig.

Links:
Homepage von Tom Ziegenspeck

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Christina Dill

Play Episode 245 hören (ca. 30 Minuten)

Schon 1960 haben Eltern kognitiv eingeschränkter Menschen die Lebenshilfe Düsseldorf e.V. gegründet, eine Selbsthilfegruppe betroffener Familien, die mittlerweile ein umfangreiches Programm entwickelt hat, das uns Christina Dill in den kommenden 28 Minuten vorstellt.
Ich habe die Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins vor ein paar Wochen anlässlich einer Vernissage in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20 kennengelernt, die dort im Rahmen des experimentellen Projekts “Wegen Umbau geöffnet” in Zusammenarbeit zwischen Kunstsammlung und der Lebenshilfe gestaltet wurde. Diese Öffnung in die Gesellschaft ist typisch für die Arbeit der Lebenshilfe, und wer die Möglichkeit hat, Angebote zur Zusammenarbeit zu unterbreiten, ist herzlich eingeladen!

Links:
Lebenshilfe Düsseldorf e.V.
»Wegen Umbau geöffnet« Eine Kunstsammlung wird neu verhandelt

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Michaela Brötz

Play Episode 244 hören (ca. 39 Minuten)

Michaela Brötz hat uns in SunPod-Ausgabe 65 im Jahr 2012 den Knauserer vorgestellt, “die erste Online-Zeitung für Sparsame”, die sie weiterhin regelmäßig herausgibt. Inzwischen hat sie das Repaircafe-Netzwerk Tirol aufgebaut, und vor drei Jahren mit dem Bauernmarktl in Vomperbach, einem Dorf mit 500 Einwohnern, eine Lebensmittel-Einkaufsgemeinschaft gegründet, deren Lieferanten fast alle in Velo-Distanz, also weniger als 25 km entfernt, leben. Obst und Gemüse, Fleisch, Milch, Käse, geräucherter Fisch und vieles mehr können seitdem einmal die Woche nach Vorbestellung in erstklassiger Qualität von den Vereinsmitgliedern abgeholt werden.

Speisekammer

Das Projekt ist so erfolgreich und sinnvoll, daß die nahegelegene Stadt Schwaz Michaela Brötz eingeladen hat, dort ebenfalls eine solche Food-Coop aufzubauen. Seit März 2018 gibt es dort in zentraler Lage die “Speisekammer”, wo ich unser Interview aufgezeichnet habe. Während wir dort saßen, mussten wir mehrmals die Aufnahme unterbrechen, weil nacheinander von verschiedenen Mitgliedern erst 15 Kilo Walnüsse, dann vier Dinkelmäuse und schließlich selbstgemachte Marmeladen geliefert wurden, was zeigt, wieviel Kreativität dieses Projekt freisetzt und so die lokale Vielfalt wieder auf den Tisch bringt. Die Coop wirkt aktiv gegen die Supermarktverblödung und lässt die Mitglieder wieder erfahren, wie Lebensmittel wirklich schmecken, so dass der Weg zurück in den Supermarkt unmöglich wird.

Salz

Die österreichische Gesetzgebung ist der unseren im Bereich der Lebensmittelherstellung weit voraus, weil sie “häuslichen Nebenerwerb” in kleinem Umfang erlaubt, während hier in NRW die Gesetze und Verordnungen einseitig die Konzerne bevorzugen und bürgerschaftliches Engagement im Keim ersticken.
Wir können also in den folgenden 36 Minuten von diesem Tiroler Projekt eine Menge lernen, und ich hoffe, dass unsere Gesetzgeber sich daran ein Beispiel nehmen.

Links:
Speisekammer Schwaz
Bauernmarktl Vomperbach
SunPod-Interview 065: Michaela Brötz – Der Knauserer

Dinkelmaus

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Michael_

Play Episode 243 hören (ca. 25 Minuten)

Über das Internetforum Ukulelenboard.de habe ich eine nette Gruppe Hobby-Musiker im Unperfekthaus in Essen Anfang September persönlich kennen gelernt. Neben kleinen Workshops gab es viel Erfahrungsaustauch rund um das Musikinstrument.

Ein Teilnehmer, Michael Epke-Wessel, erzählte, dass er für Ende November ein Ukulelenfestival in Essen organisiert. Einige der Referenten kannte ich bereits aus Recherchen im Internet. Nach erfolgreicher Anmeldung habe ich mit Michael einen Termin zum Interview vereinbart, wo er uns in den nächsten 25 Minuten erzählt, wie er selbst zur Ukulele gekommen ist, wie die Idee geboren wurde ein Festival zu organisieren und was auf der RUhrkulele 2018 geboten wird.

Links:

RUhrkulele 2018
Ukulelen Board

Band von Michael

Elisabeth Pfeiffer, Referentin der Ruhrkulele 2018
Jan Scarcella, Referent der Ruhrkulele 2018

Ukulelenbauer Dirk Jungblut
Ukulelenbauer Thorsten Sven Lietz
Ukulelenbauer Tom Ziegenspeck

Sponsoren des Festivals
Ronald Mc Donald Haus in Essen
Herbert Knebels Affentheater

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