SunPod

Der sonnige PodCast: Solarkocher und Elektrofahrzeuge

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Felix Hediger

Episode 264 hören (ca. 23 Minuten)

Im Januar 2020 war ich in Tamera im südlichen Portugal, einer Lebensgemeinschaft, die sich selbst als Heilungsbiotop bezeichnet, und dort ein Zentrum für Friedensforschung und -ausbildung betreibt. Dort lebt seit etwa einem Jahr Felix Hediger, der im Grenzbereich von Kunst, Technik und Grenzwissenschaften die Phänomene des Lebendigen erforscht und Wasserpumpen konstruiert, die ganz anderen Prinzipien folgen als herkömmliche Pumpen. Felix sieht einen Paradigmenwechsel kommen, der dazu führen wird, dass wir die Welt aus der Perspektive der Lebenskraft betrachten und verstehen, als Ergänzung zum heutigen Materialismus, der versucht, alles aus der Materie und ihren Wechselwirkungen heraus zu erklären.
Bei einer Führung durch seine Werkstatt hat Felix uns verschiedene Experimente mit dem Lebenselement Wasser vorgeführt, in denen es beispielsweise um organische Formbildung, Wirbelbewegung und Rhythmus geht. Ich fand das so inspirierend, dass ich Felix spontan um ein Interview gebeten habe, und in den folgenden 22 Minuten nimmt er uns mit in seine Welt der Naturerforschung in der Nachfolge Viktor Schaubergers.

Links:

Künstlermensch Felix Hediger
Tamera

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Andrew Wilson

Play listen to episode 263 (approx. 19 minutes)

Andrew Wilson from Perth in West Australia joined us at the CONSOLFOOD2020 conference in Faro where he made two presentations about his experiences with solar cooking.
In our interview Andy told me that it was Celestino Ruivo, whom he had seen on TV, who inspired him to build his first solar cooker a few years ago.

Since then he has constructed several cookers, and in his presentation Andy Wilson showed us some pictures of his self-made parabolic dish of 1.8 m diameter and told us about his attempts to bake pizza in it.

Link:
CONSOLFOOD – Advances in Solar Thermal Food Processing

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Ivan Yaholnitsky

Play listen to episode 262 (approx. 22 minutes)

Ivan Yaholnitsky grew up in Canada, and in 1987 he went to Lesotho in Southern Africa where he started working as a high school teacher. One year later he built his first solar cooker. I met Ivan at the CONSOLFOOD2020 conference in Faro, where I was lucky to hear his inspiring story and see his solar parabolic trough cooker which his wife uses every day to bake bread.

Links:
Bethel Business and Community Development Centre
CONSOLFOOD – Advances in Solar Thermal Food Processing

Ivan Yaholnitsky, cooker

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Play listen to episode 261 (approx. 27 minutes)

One important new topic at the CONSOLFOOD conference in January 2020 in Faro/Portugal was hybrid cooking, what means that classic solar box cookers are combined with electricity. I met David Chalker, president of the Sun BD Corporation and the most important pioneer in this field in the US, two days before the conference. He had imported hybrid ovens, the so called “Tulsi”, from India in 2004 already, and some years later he invented the SunFocus® and the UGLI® Solar Oven by improving the Tulsi in many details.
David tells us his story and shares a lot of his deep insights and the whole solar cooking family should listen to him.

Links:
Sun BD Corporation
CONSOLFOOD – Advances in Solar Thermal Food Processing

SunFocus-UGLI

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Pat McArdle

Play listen to episode 260 (approx. 31 minutes)

Last week we performed the third CONSOLFOOD conference about solar thermal food processing, and there in Faro in South Portugal I had the chance to record several interviews with some living legends of the solar cooking family, which we will hear in our next few issues.
Today I begin with Pat McArdle who tells us in her own words how she was inspired to use solar cookers during her work as an American diplomat in Northern Afghanistan in 2005, and about her activities in the following years.

Link: Pat’s YouTube channel

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Alexander Bisan

Play Episode 259 hören (ca. 34 Minuten)

Letzte Woche hörte ich in einem Vortrag des Südttirolers Alexander Bisam, wie er 11 Jahre lang eine Almgaststätte ganz anders betrieben hat, als das sonst in den Alpen üblich ist. Seine Speisekarte war hauptsächlich vegan, zum Teil auch vegetarisch, er hat Naturerfahrung und andere Bildungsangebote für Erwachsene und Schulklassen gemacht und ausserdem eine Gemeinwohlbilanz erstellt. Darüber und warum er die Alm nicht mehr betreibt, erzählt er in dieser SunPod-Ausgabe.

Link: Natur Heilt – Wirken für ein lebenswertes Dasein

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Markus Gastl

Play Episode 258 hören (ca. 34 Minuten)

Heute traf ich den in Mittelfranken lebenden Oberbayern Markus Gastl anlässlich eines Vortrags über sein Drei-Zonen-Gartenmodell in Wuppertal.
Die äußere oder Pufferzone des Gartens besteht aus einheimischen Sträuchern und schirmt den inneren Bereich von der Umgebung ab. Die dann folgende abgemagerte Hot-Spot-Zone bietet selteneren Pflanzen eine Heimat und damit auch vielen spezialisierten Insekten, die als Nützlinge den dritten, inneren Bereich, die Ertragszone, in der Obst und Gemüse angebaut werden, vor Schädlingen bewahrt. Die Ideen des Naturgartens und der Permakultur sind hier in glücklicher Weise im “Hortus insectorum” zusammengeführt. Wie alles zusammenhängt, welche Rolle Vielfalt, Schönheit, Nutzen, Kreislauf und Kreativität spielen und wie sich die Geschichte seiner eigenen Gärten und des im Laufe der Jahre gewachsenen internationalen Hortus-Netzwerks entwickelt hat, das erzählt uns Markus Gastl in diesem Beitrag.


Links:

Hortus Insectorum
Hortus-Netzwerk

Zu diesem Interview passt auch SunPod-Episode 152: Dipl.-Ing. agr. Kerstin Lüchow – Ein Herz für den Naturgarten

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Julia Hagenberg

Play Episode 257 hören (ca. 30 Minuten)

Mein Lieblingsmuseum im Bereich der bildenden Kunst ist die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen hier in Düsseldorf, eine Sammlung moderner Kunst von erlesener Qualität.
Dass dieses Museum nicht einfach nur ein Aufbewahrungsort ist, sondern sich als eine Art Resonanzraum für gesellschaftliche Entwicklung und Diskurse durchaus auf der Höhe der Zeit weiß, das hat mir vergangene Woche Julia Hagenberg erzählt, die seit 10 Jahren die Bildungsabteilung der Kunstsammlung NRW leitet.
Mit ihrem Team gestaltet sie alle Angebote, die rund um die Kunst stattfinden und die Annäherung an die Kunst auf verschiedenen Ebenen unterstützen. Und dazu gehört auch immer wieder, die eigene Arbeit zu hinterfragen und zu klären, wozu ein Museum überhaupt da ist.

Link: Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

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Beate Petersen

Play Episode 256 hören (ca. 20 Minuten)

Das Thema Gemeinwohlbilanz hat SunPod 2011 vom Gründer Christian Felbert unseren Hörern vorgestellt. Im Interview mit dem Landwirt Heinrich Hannen über seinen Biohof „Lammertshof“ und im Gespräch mit Roland Schumann über die Regionalwährung „Deilbachblüten“ wurde das Thema 2014 angesprochen. Grund genug einen Blick auf den aktuellen Stand dieses Projektes zu werfen.

Finanzwirtin Beate Petersen wird Euch die Grundlagen der Gemeinwohlbilanz darstellen und die daraus resultierenden Prozesse. Da Frau Petersen vielseitig orientiert ist, wurde die Linkliste zum Interview umfangreich. Ohren auf für 19 Minuten kompaktes Wissen, welches mit einem Nachruf für Olivia Tawiah beginnt. Das Wort hat Beate.

Links:
Gemeinwohlbilanz
Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen, Vierter Abschnitt – Arbeit, Wirtschaft und Umwelt, Artikel 24
Gemeinwohlbilanz Beispiele

Bürgerenergiegenossenschaft BEG-58 aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis
Gemeinschaftsstiftung Bürgerenergie
Bürgerenergiegenossenschaft Bergische Energiegenossenschaft

Windenergie-Firma Enercon
Windenergie-Firma vestas

Energieanbieter Polarstern, welcher auch eine Gemeinwohlbilanz erstellt hat
Bürgerwindpark, welcher eine Gemeinwohlbilanz erstellt hat.

031_SunPod_Interview: Christian Felber und die Gemeinwohlökonomie
120_SunPod_Interview: Roland Schumann – Deilbachblüten
132_SunPod_Interview: Heinrich Hannen – Bioland : Lammertzhof

Projekte, an denen Oliva Tawiah mitgewirkt hat:

Leben findet Stadt
Saatgutfestival Düsseldorf
March against Monsanto
Wandelkino

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Elke Löpke

Play Episode 255 hören (ca. 49 Minuten)

Im Süden von Düsseldorf und zum Teil im Norden von Monheim liegt die Urdenbacher Kämpe, ein Gebiet von 760 ha, wo der Rhein nicht eingedeicht ist, so dass immer wieder größere Bereiche überschwemmt werden. Deshalb gibt es hier den größten Hartholzauwald in NRW, seit 2014 einen Altrheinarm, der bei normalem Wasserstand des Rheins ein Bach ist, aber bei Hochwasser durchaus 50 m breit werden kann. In diesem Bereich hat sich der Fischbestand in den letzten fünf Jahren durch die Wiedervernässung auf rund 2 km Länge je nach Art verzehn- bis verhundertfacht.

Das alles und noch viel mehr hat mir die Diplom-Biologin Elke Löpke erzählt, die die Biologische Station Haus Bürgel mitten in der Urdenbacher Kämpe seit ihrer Gründung vor über 25 Jahren leitet und neben der zwanzigjährigen Vorbereitung für den Altrheinarm auch die riesigen Flächen der Streuobstwiesen mit rund 800 Bäumen durch Pflegemaßnahmen wiederbelebt hat, so dass beispielsweise für den Steinkauz der Lebensraum gesichert wurde.

Im Herbst kommen dann Scharen von Menschen zum Obstmarkt, um sich mit Äpfeln und Birnen seltener Sorten zu versorgen, die anderswo kaum noch zu finden sind. Ein Besuch der Urdenbacher Kämpe lohnt sich aber zu jeder Jahreszeit, nicht zuletzt, um an einer der zahlreichen Führungen der Biostation teilzunehmen.

Links:
Biologische Station Haus Bürgel
Urdenbacher Kämpe
Haus Bürgel

Altrhein

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